August

Der Sommer setzt Menschen und der Natur zu. Im Garten machen sich unliebsame Gäste wie die Läuse breit. Dagegen könnte eine Rhabarberbrühe wirksam sein. Ein halbes Kilo Rhabarberblätter, 24 Stunden am besten in Regenwasser ziehen lassen, dann kann die abgeseihte Brühe unverdünnt gespritzt werden.

Die Erdbeeren sind abgeerntet, jetzt stehen als Nachfolgearbeiten bei den Erdbeeren das Abranken und Neupflanzung an. Nach 3 Jahren Tracht ist das erforderlich und für eine gute Erdbeerernte sollten neue Pflanzen in diesem Monat gepflanzt werden. Bei den Himbeeren abgetragene Ruten auf 10 cm zurückschneiden und schwächere Nebentriebe entfernen.
Auf den freien Gemüsebeeten ist Platz für Grünkohl und die Aussaat von Radieschen, Wintersalat, Winterspinat und für Schwarzwurzeln und Möhren die überwintern sollen. Petersilie, die bis Mitte August ausgesät wird, ermöglicht schon eine Herbsternte und unter Vlies auch im Winter.
Johannis- und Stachelbeeren nach der Abernte auslichten und den Bäumen Leimringe anlegen. Alle Hecken können geschnitten werden, auch die aus Koniferen. Dabei ist die sich nach oben verjüngende Form zu berücksichtigen, damit sie unten wegen Lichtmangels nicht kahl werden.
Für gutes Wachstum benötigen alle Pflanzen Wasser, gießen ist wichtig.
Ein unangenehmer Schädling, die Möhrenfliege, lässt ihre zweite Generation schlüpfen, die die größten Schäden verursacht. Befallene Möhren nicht einlagern und restlos ernten, da die Maden im Boden und in den Rüben überwintern. Als Schutz nach der Aussaat Schutznetze (1x1 mm ) spannen. Ebenfalls befallen werden auch Sellerie, Dill und andere Doldenblütler.