Portrait des Gartenfreundes Peter Pinker  † 

Nach drei Wahlperioden im Landesvorstand ist Gartenfreund Peter Pinker zur Neuwahl nicht mehr angetreten. „Ich muss kürzer treten“, sagt er, „die Gesundheit verlangt es, und jünger wird man schließlich nicht“.
Viele Gartenfreunde werden sein Ausscheiden aus der oberen Leitungsebene des Verbandes bedauern. Peter Pinker hat sich land auf land ab bis hin zum Bundesvorstand Deutscher Gartenfreunde einen Namen gemacht, Ansehen und Anerkennung erworben. Ab 2002 war er Stellvertreter des Vorsitzenden für Rechtsfragen, Vorsitzender des Rechtsbeirates im Landesverband und nach Ausscheiden von Detlev Rauch im vergangenen Jahr amtierender Vorsitzender des Landesverbandes.
Wer mit Peter Pinker im Landesverband und darüber hinaus zu tun hatte, schätzt ihn als gradlinig und offen. Man muss zu seiner Sache stehen, ist seine Lebensauffassung. Nichts kann ihn mehr verdrießen als Unzuverlässigkeit und hinter dem Rücken reden. Dabei ist Peter Pinker gewiss kein Bürokrat, bleibt immer menschlich, kann Spaß vertragen, auch mal über sich selbst lachen und hat Freude am Organisieren. Immer wenn es um Präsens des Kleingartenwesens unseres Bundeslandes ging, war Peter Pinker gefragt. So zur IGA 2002 in Rostock mit Gartenfreund Dieter Dommer.
unter dem Motto „Rund um die Kartoffel“, sowie 2005 und 2007 auf den Bundesgartenschauen in München und Gera.
Zur BUGA in Schwerin 2009 war er verantwortlich für die Darstellung des Kleingartenwesens von M-V im Team mit den Gartenfreunden Otfried Frank und Ulrich Zühlke - ein absoluter Höhepunkt, wie er einschätzt.
Viele Gartenfreunde haben es Peter Pinker zu verdanken, dass er sich als amtierender Verbandsvorsitzender 2011 im Bundesvorstand erfolgreich gegen die GEZ- Gebühren eingesetzt hat.
Peter Pinker ist Ehrenmitglied des Landesverbandes der Gartenfreunde und seines Schweriner Vereins, erhielt 2005 die Goldene Ehrenmedaille des Landesverbandes und wurde durch den Bundesverband Deutscher Gartenfreunde ausgezeichnet.
Ganz will sich Peter Pinker noch nicht ins Privatleben zu seiner Familie mit seinen drei Enkeln zurückziehen. Solange die Kraft reicht, so sagt er, möchte er sich für das Kleingartenwesen einbringen, möglichst noch eine Wahlperiode als Chef der Schweriner Kleingartenanlage „Am Fernsehturm“.

Christoph Ständer
Ehrenmitglied des Landesverbandes der Gartenfreunde
Mecklenburg und Vorpommern